Am Sonntag, dem 14. Dezember 2025, waren wir auf dem Weihnachtsmarkt in Xanten. Anstatt mit meinem BMW, waren wir mit dem Mercedes meines Großvaters dort, da er den nicht mehr fahren konnte und mein BMW gerade in der Werkstatt steht. Wir fuhren also los nach Xanten und nachdem ich das Computerspiel „Hogwards Lagacy“ auf meinem PC installiert hatte, was es die Woche um sonst gab. Das Navi wollte und auf dem Kreuz Kaiserberg Richtung Düsseldorf leiten, eine Brücke, die es zurzeit gar nicht mehr gab, was Google scheinbar noch nicht wusste. Im richtigen Moment nachgedacht, nahmen wir dann doch noch den richtigen Weg, anstatt in die falsche Richtung zu fahren. In Xanten angekommen und nach einem regen Tannenbaum-Suchspiel fanden wir schon vor unserem angepeiltem Geheimparkplatz einen freien Quärparkplatz, auf dem ich mich sofort hinstellte. Ich stieg kurz aus, um auf dem Schild zu checken, ob man da wirklich frei parken darf und ja, außerhalb er Woche keine Einschränkungen. Ein Auto hielt neben und fragte, ob wir rausfahren, was ich verneinte, worauf er noch sagte, dass wir Glück mit dem Parkplatz hatten. Von da aus gingen wir dann in Richtung Marktplatz Xanten, was wirklich nur ein paar Minuten zu Fuß entfernt war. Für den Fall der Fälle hatten wir diesmal übrigen eine Flasche Wasser mitgenommen, da Tani am Tag zuvor in Düsseldorf stark Durst bekam. Da das Auto aber nahe stand, ließen wir die Flasche im Auto. Wie immer machte ich Fotos, während wir zum Markt gingen. Auf dem Weg sah ich ein scheinbares IT-Unternehmen, was „InDIVviduell“ hieß, das „Div“ hervorgehoben. Ebenfalls gab es auch da schon ein 24/7 Laden mit Automaten. Der Markt war im Grunde wie immer, sehr schön, beschaulich und mit liebevollen Details, wie ein Sternprojektor in einem Zelt, in dem man sich unterstellen konnte, der Punkte auf die Zeltdecke projizierte und allgemein viele Zelte zum Unterstellen, sowie viele Hütten, in die man sich reinsetzen konnte. Zuerst gingen wir eine Runde um den Weihnachtsmarkt, der bekanntlich nicht sehr groß ist. Dann gingen wir zum jährlichem Highlight: der Rheindöner. Ein „Döner“, allerdings mit Schweinefleisch, was ähnlich Pullet-Port ist und vor allem sehr saftig und zart. An sich mit das Beste, was man überhaupt auf Weihnachtsmärkte bekommt und was es nur dort in Xanten gibt. Da die Schlange zu der Zeit aber ungemein lang war, entschieden wir uns, zuerst zum Glühweinstand zu gehen. Wir holten je einen roten mit Amarettoschuss, also das Übliche. 4 € + 1 € für den Schuss und kein Pfand. Wir fanden einen Standplatz, an dem wir eine Laterne als Tisch missbrauchten. Tani hatte zwar den Flachmann mit Amaretto bei, aber da überall „Bitte keine selbst gebrachten Getränke und Speisen“ stand, wollte sie erstmal keinen eigenen Amaretto nutzen. Nach dem Glühwein gab es für Tani direkt noch einen zweiten, den ich holte, diesmal ohne Schuss. Wir haben nun mal den Flachmann genutzt und selbst den Amaretto reingehauen. Nach dem zweiten Glühwein gingen wir zum Rheindöner-Stand, dessen Schlange sich nun enorm verkleinert hatte. Beim Bestellen auf die Frage, ob ich Schwarte dazu wollte, sagte ich erstmal nein, checkte dann aber, dass ich mit „Tomate“ etwas falsch verstanden hatte, da es keinen Sinn machte und korrigierte auf ein Ja, was auch wieder ein lustiger Moment war. Wir aßen an einem Standplatz nahe einem Feuer, während uns Erdnüsse zu Tisch kostenlos gebracht wurden. Das Essen war wie immer sehr gut. Danach rief ich meine Eltern kurz an und machte mit ihnen einen Termin für den morgigen Montag zum Treffen in Centro nach der Arbeit aus. Danach holte ich Tani noch einen Glühwein ohne Schuss, den Schuss machte sie wieder selbst rein. Nach diesem Glühwein ging Tani für 50 Cent kurz auf Toilette. Danach gingen wir noch eine Runde um den Weihnachtsmarkt und im Anschluss zum Auto. Zwischendurch am Tor machte ich von Tani noch ein Foto, an leuchtenden Engelsflügel, wo man sich zwischen stellen konnte. Nach einer angenehmen Fahrt, zündeten wir natürlich daheim noch die dritte Adventskerze an und saßen beim Film „Santa Clause – Eine schöne Bescherung“ mit einem Glühwein noch ein wenig im Wohnzimmer, bevor es dann schon wieder zu Bett ging.