Am Samstag, dem 29. November 2025 war ich alleine daheim, da Tani mit der Firma von Freitag bis Samstagnachmittag in Bremen war. Ich nutzte die Zeit, um mich ein wenig an die Motorprobleme am BMW zu machen. Ziel an dem Tag war das Ausbauen, prüfen und reinigen der Drosselklappe.
Die Idee hatte ich vom Sönke, der aus der Schweiz zu Besuch in Deutschland am Tag zuvor im Verein zu Besuch war. Ein Problem, mit einem ruckelnden Motor aufgrund einer verschmandeten Drosselklappe, hatte er wohl an dem Skoda seiner Freundin mal gehabt. Ich ging also mit genug Werkzeug bewaffnet in die Garage, schob das Auto einen halben Meter nach hinten, um vorne gut an den Motor zu kommen und fing an, die Plastikabdeckung sowie den Lufteinzug und den Schlauch zu demontieren.
Wie üblich war das Auseinandernehmen der Plastiksachen mal wieder das Schlimmste. Dabei ging das Lösen der Schellen vom Schlauch noch einigermaßen. Das Abziehen war aufgrund des fehlenden Platzes schwer und schürten schon da die ersten Sorgen, dass ich den nie wieder dran bekommen werde.
Irgendwann lag die Drosselklappe dann aber frei, die ich an sich einfach mit vier Schrauben lösen konnte. Ich nahm diese mit nach oben in die Wohnung und reinigte sie gründlich mit Drucklustspray und Isopropanol, was ich für den 3D-Drucker habe. Ich habe da ordentlich Dreck herausbekommen, unter anderem mithilfe eines mit Isopropanol befeuchteten Wattestäbchens oder eines Stück Zeitung, welches ich durch die geschlossene Drosselkappe schob. Nachdem ich mit viel Sorgfalt und Mühe alles sauber hatte, lies ich die Drosselklappe noch ein wenig trocknen. Hielt man die Drosselklappe ins Licht, sah man, dass diese trotz geschlossenen Zustands oben und unten leicht durchschimmerte, ob dies normal ist und die sich im Betrieb automatisch korrigiert, kann ich so bisher leider nicht sagen. Nachdem die Drosselklappe wieder trocken war, ging es ans Wiedereinbauen. Ich erledigte also zuerst den einfachen Teil: Die Drosselklappe mit den vier Schrauben an den Motor dran schrauben.
Dann gings los, den Schlauch dran zu tüddeln. Zwischendurch kam Panik auf, dass ich das nicht schaffe und auch ein wenig Nerv ging drauf. Schlussendlich bekam ich den aber darauf. Gleiches Panikspiel mit der Kiste, in der sich der Luftfilter verbirgt, war ebenfalls ein Aufwand, diese komplett wieder an Ort und Stelle zu fummeln. Der Schlauch an erwähnter Kiste war auch störrisch, aber dennoch recht schnell wieder drauf. Als ich dann die letzten Abdeckungsschrauben dran hatte und nachdem ich alles nochmal nachgezogen und geprüft war, gab es schonmal die Erleichterung, dass alles wieder zusammen gefunden hat. Ein Test bestätigte auch, dass der Motor startet und läuft. Erstmal hatte ich das Gefühl, dass der Motorlauf etwas besser ist, kann dies aber nicht wirklich bestätigen. Dann machte ich daheim eine Pause als auch schon Tani nach Hause kam.
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