Am Samstag, dem 22. November 2025, fuhren wir nach Düsseldorf. Dies war dieses Jahr unser erster Weihnachtsmarkt. Wir parkten wie immer und haben überraschenderweise relativ direkt einen Parkplatz bekommen. Wir gingen den üblichen Fußmarsch zur und über die Brücke, an der Promenade entlang, vorbei am ersten Weihnachtsmarkt, direkt am Rhein mit dem Riesenrad. Diesmal hat dieser in der Mitte einen runden LED-Kreis mit verschiedenen teils überhaupt nicht lesbaren Werbeeinblendungen gehabt. Lustig war die Werbung für die kommende Boot-Messe Januar in Düsseldorf. Diese sah aus wie die Metalldosen mit Pfefferminzbonbon, die man auf der Messe bekam und die ich zufälligerweise sogar in der Jacke dabei hatte. Ich habe versucht, mit der Dose und dem Riesenrad ein Foto zu machen. Wir gingen ungebremst durch diesen Minimarkt durch zum ersten richtigen Markt auf dem Rathausplatz. Hier gingen wir zuerst wieder zu dem Glasbläserstand, bei dem wir auch wieder eine kleine süße Glasfigur, diesmal ein Pinguin mit Herzballon für 5 € kauften. Weiter hinten schmiss die Verkäuferin einige Glasfiguren bei der Übergabe an einen Kunden um. Die vor uns griff zu einer Figur, genau neben der, die wir wollten, wir dachten schon, dass unsere uns vor den Augen weggeschnappt wird. Als wir dran waren, hat der Verkäufer und allerdings nicht die Figur da stehend, sondern eine bereits fertig verpackte gegeben. Wir kontrollierten aber direkt und ja, die war auch gut und vor allem süß. Wir gingen weiter rum, dann die Stadt entlang am LEGO-Laden vorbei, in den wir, aufgrund der langen Warteschlange nicht reingingen, durch die Straße bis zu Galeria an der Königsallee. Dort rein schauten wir uns erst mal ein wenig in der Weihnachtsabteilung um, in der ich den Christbaumschmuck „Weihnachtsgurke“ so lustig fand und schließlich eine lange Kleidungssuche mit Tani, bei der sie anprobierte und Co. Um die sehr lange Zeit dort hier jetzt abzukürzen: Sie hat sich schlussendlich zwei Dinge gekauft. Dann gings raus Richtung Peek & Cloppenburg, an den Glühweinstand, der den Glühwein dort frisch selbst macht. Tani holte sich ihre altbekannte „Heiße Heidi“ und ich mir eine Feuerzangenbowle. Danach gingen wir weiter auf der Suche nach was essbaren. Am Ende fanden wir einen Flammkuchen Stand, bei dem Tani einen wollte, ich eigentlich nicht so gerne, wobei Tani habe ein wenig dazu drängte. Da ich nicht ganz so dafür war, war ich sehr unsicher was zu nehmen und noch bevor ich die Sorten überhaupt sah, wurde schon gerufen, was wir wollen. Diese Situation löste natürlich mal wieder einen Streit aus, weswegen wir uns bestimmte eine halbe bis eine Stunde auf dem Markt getrennt bewegt hatten. Ich ging eine große Runde und versuchte sie anzurufen. Irgendwann rief sie zurück und schilderte, sie sei in Peek & Cloppenburg. Ich ging zu Ihr, dann gingen wir noch zurück zum Flammlachs Stand, wo ich mir einen Flammlachs holte. Dann gingen wir noch den letzten Weihnachtsmarkt bis zu Ende durch und schließlich wieder zurück zum Auto und nach Hause, wobei die Stimmung gedrückt war.

 

Am Samstag, dem 13. Dezember 2025 waren wir abermals auf den Weihnachtsmärkten in Düsseldorf, diesmal mit dem Mercedes A150 meines Großvaters, da mein BMW in der Werkstatt ist. Wir haben überraschend schnell und gut mal wieder einen Parkplatz gefunden. Üblicher Weg über die Brücke war diesmal durch eine Herde Schafe, die unter der Brücke eingezäunt grasten, versüßt. Auf dem Rückweg sahen wir dort sogar ein ganz junges Babyschaf, was noch wackelig auf den Beinen war. Wie üblich waren wir zuerst in Galeria, diesmal, da vor Galeria ein Mann eine Tasche mit etwas drinnen hatte, was uns an ein Jahr erinnerte, wo wir die Kaffeemaschine dort gewonnen haben. Wir gingen also rein, fanden aber kein Gewinnspiel, wie damals. Dafür ging Tani ein wenig mit dem klaren Ziel, nichts als Hosen zu suchen nach oben in den ersten Stock. Sie brauchte dringend eine schwarze Hose. Stattdessen und trotz klare Positionierung, ging sie doch andere Sachen anschauen und auch anprobieren, während ich auf einem Sessel ein wenig vor mich hin vegetierte, Internet hat man da weder mobil noch via WLAN gehabt. Tani fand zu Beginn an den Handtaschen eine, die Ihr besonders gefiel, eine etwas größere. Irgendwann verließen wir tatsächlich mal den Laden und gingen zum Weihnachtsmarkt. Das erste Ziel war etwas zu Essen für Tani, sie wollte Käsespätzle. Wir gingen eine Runde, bis wir den Stand fanden, zuvor hingen wir aber ein wenig an einen Stand, der Modelle aus Holz hatte, die man zusammenstecken konnte und die meist auch mechanische Funktionen boten, wie z.B. ein Auto, was aufziehbar war und auch bewegte Zylinder hatte. Dann bekam Tani endlich Ihre Käsespätzle, da wir zwei Holzgabeln bekamen, pickte ich auch ein wenig mit. Nach dem Essen ging es erstmal in klarer Linie zum Glühweinstand. Mit Grundlage im Magen gönnte sich Tani mal wieder eine „Heiße Heidi“ an Ihren Stammstand in Düsseldorf, nahe Peek & Cloppenburg. Danach gingen wir eine Runde um den Weihnachtsmarkt. Es gab einen Markt, den wir letztes Mal nicht gesehen hatten, nahe dem Elektronikladen Coolblue. Zum Glück waren wir bei diesem, der war schon cool, denn am Glühweinstand gab es auf dem Dach etwas, was sehr viele Luftblasen in die Menge warf. Die Luftblasen hatten Nebel im Inneren, was das Platzenlassen ziemlich interessant machte. Lange blieben wir an der Stelle allerdings nicht. Es ging nochmals kurz nach Galeria, da Tani Durst hatte und wir was zu trinken holten. An der Straße spielte nahe Galeria ein Straßenmusiker Geige, der gut war und entsprechend eine große Zuhörerschaft anlockte. Geld hat er wohl auch mehr als reichlich gemacht. Ein Polizist sprach kurz mit ihm, kurz darauf hörte er auf und wechselte die Lokation. Ich denke mal, dass die Polizei ihn nett darauf aufmerksam gemacht hat, dass ab eine bestimmte Anzahl an Personen um ihn herum plötzlich keine Straßenmusik mehr ist, sondern eine Versammlung oder ähnliches, was dann aber angemeldet werden muss. Typisch deutsch also, wer zu gut ist, wird vom Gesetz ausgebremst. Wir holten einen Eistee in Galeria und Tani schaute sich nochmals die Tasche an. Danach gab es noch einen Glühwein für Sie und einen Toilettenbesuch, bei dem wir ein wenig in der Schlange warten mussten, wie üblich war die Schlange der Frauen dreißigmal so lang, wie bei den Männern. Ich aß auf dem Weihnachtsmarkt Langos, Tani hat sich ebenfalls einen genommen. Als dann überraschend früh die ersten Stände anfingen zuzumachen, entschieden wir uns, langsam Richtung Auto zu gehen, wo wir auf dem Rückweg auf der Brücke das besagte Babyschaf sahen. Die Heimfahrt war wie die Hinfahrt angenehm und Stau frei und so kamen wir abends daheim an und gingen auch schon zu Bett.

 


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