Am Freitag, dem 19. Dezember 2025 hatten wir in der Firma, in der ich arbeite (Tripin GmbH) Weihnachtsfeier. Zeitgleich war es wie mittlerweile traditionell jedes Jahr der letzte Arbeitstag des Jahres für mich, da ich ab dem nächsten Tag bis Neujahr Urlaub hatte. Die Firmenfeier verschlug uns dieses Jahr in die Sandbox in Oberhausen. Es ist eine VR-Box, in der man mit mehreren zusammen in einem virtuellen Raum ein Spiel spielt. Wir hatten „Stranger Thinks“. Nachdem wir auf der Arbeit gewichtelt hatten (ich bekam neben einem süßen Fakeminilego Hund eine Tasse mit dem Pressebild von mir aus der WAZ/ NRZ) und uns ein bis zwei kurze gönnten, ging es auch schon los. Wie immer habe ich es geschafft, nicht fahren zu müssen. Ich fuhr mit Vitaly mit, wie des Öfteren schon. Tolik fuhr mit seinem Wagen, ohne wen mitzunehmen, da er noch nach Düsseldorf musste und erst nachkommen wollte. Ansonsten ist nur noch der Lukas gefahren, das hatte gereicht. Auf dem Weg zur Sandbox Oberhausen (im Gewerbegebiet am Centro) fuhren wir erstmal einen Umweg nach Duisburg Marxloh zur Wohnung von Vitaly, seine Frau sowie ein paar Biere und eines seiner „Notfalljägermeister“ abholen. Nachdem wir Vitalys Frau einsackten, gings auch schon ziemlich schnell auf, da wir spät dran waren. Einen Jägermeister im Auto trinken war unmöglich, man hätte beim Einschenken ins Schnapsglas wohl die halbe Flasche im Auto verteilt. Wir kamen schließlich als Erstes am Parkplatz von Sandbox an (was seltsam war, da Lukas zur gleichen Zeit ohne Umweg direkt dahin startete) und warteten ein wenig und leerten ein bisschen Glasflaschen. Als schließlich Lukas Gruppe auch ankam, gingen wir rein, um uns anzumelden. Man meldete sich über einen QR-Code am Handy oder eines der dort stehenden Tablets an, danach setzte man sich in eines der Warteareas, die überall verteilt waren. Aus kurz wurde lang, aus lang sehr lang. Wir brachten unsere Sachen zu den Spinten. Wir warteten ewig, Tolik der erstmal telefonisch meinte, unsere Gruppe sollte zuerst spielen, da er später kommt (wir mussten uns, da noch eine begrenzte Anzahl an Personen pro Raum möglich waren, in zwei Gruppen aufteilen), war auch bereits angetroffen und immer noch kamen wir nicht rein. Irgendwann fing ich an, Blödsinn zu machen. Via Handy fand ich schnell eine Menge Shelly-RGBs, die einen Accesspoint hatten, auf dem ich rauf kam. Die Shellys steuerten die Beleuchtungen, die überall als Stripes verteilt waren, alle noch in Blau. Ich spielte einige Shellys durch und verbuchte die Farben zu ändern, was an sich funktionierte, allerdings sah ich nirgends ein sich änderndes Licht und übertreiben wollte ich es auch nicht. Wir warteten so lange, dass wir sogar unsere Reservierung für das nebenstehende Restaurant (China All-You-Can-Eat-Bufett) verschieben mussten, was zum Glück klappte. Schließlich war es so weit und wir konnten endlich in den Raum. Wir bekamen jeder jeweils für jede Hand und jeden Fuß ein Sensor mit Kugeln obendrauf, wohl zum Tracken unserer Bewegungen im Raum. Im Raum selbst bekamen wir dann noch die VR-Brillen. Nachdem wir im virtuellen Raum waren und Vitalys virtuelles Ich sich horrorartig verrenkte und verkleinerte (was ein scheinbarer Neustart behob), bekamen wir noch eine Art Taschenlampe. Die Teile schwebten in der Luft und ich wollte schon fast danach greifen, als es hieß, dass sie uns gebracht werden, ich dachte, die wären rein virtuell, tatsächlich waren es aber reelle Gegenstände, die wir in die Hand bekamen. Dann begann das Spiel. Wir mussten im Grunde Gegenstände mit dem Strahl unserer Taschenlampe zu uns ziehen und gegen Monster wegschleudern, um die Monster zu besiegen. Es ging im Grunde darum, die Monster, mal größere, mal kleinere zu besiegen. Ab und an kam dann mal sowas wie das ein Polizeiauto über uns hinweg flog. Sterben konnte man im Spiel nur sehr kurz, man war nach einigen Sekunden wieder im Spiel. Das Spiel war sehr schnell zu Ende, wir hörten uns über Headsets, was ein wenig komisch war. Vitalys Frau rief beim Schlagen der Monster immer „tsch“, was schon irgendwo lustig war. Man konnte die Monster im übrigen auch schlagen und treten. Das Hauptziel des Spiels haben wir übrigens nicht geschafft, schlichtweg, weil wir auch gar nicht wussten, dass es eine Aufgabe war: Wissenschaftler, die da rumliefen retten. Schließlich war das Spiel zu Ende, wir zogen den Kram wieder aus, machten noch ein Foto und dann gings auch schon raus, zu Fuß zum naheliegendem China-Restaurant. Vorab habe ich es übrigens geschafft, ein Shelly-RGB-LED-Streifen rot zu schalten, den ich auch gesehen habe, es war ein Raum. Auf dem Weg zum Restaurant kam noch ein Lamborghini vorbei. Im Restaurant gab es wieder ein All You Can Eat Bufett. Einige sehr leckere Sachen waren dabei, wie Suschi und vor allem gab es da quasi einen ganzen richtig leckeren Lachs, von dem man sich was mit einer Zange wegnehmen konnte. Das Restaurant heißt übrigens Xiao. Wir saßen an einem Fenster, ich direkt am Fenster, Richtung Hauptstraße am Centro. Vom Platz aus konnte man genau den Blitzer sehen und immer wieder mal sah man, auch wenn, der geblitzt wurde. Nach dem Essen sammelten wir uns wieder zu den Fahrzeugen und die ersten verabschiedeten sich. Ich fuhr mit Vitaly zur Firma zurück und von da aus mit dem Mercedes meines Großvaters (mein BMW ist ja in der Werkstatt) weiter. Ich nahm Lukas noch mit nach Duisburg und fuhr da einen kleinen Umweg. Daheim angekommen startete nun endlich mein Jahresendurlaub.

 

 

 

 

Videos vom Veranstalter Sandbox zu unserem Event: