Am Dienstag, dem 23. Dezember 2025 entschieden wir uns, zu den Weihnachtsmärkten nach Köln zu fahren. Zwar wäre ich gerne vorab nochmal im Musikstore Köln gewesen, aber leider waren wir mal wieder etwas zu spät dran. Nach Köln ging es übrigens mit der Mercedes A-Klasse (A-150) meiner Großeltern, da mein BMW immer noch in der Werkstatt war. Wir steuerten von vorn an nicht das Parkhaus unter dem Kölner DOM an, sondern das Parkhaus, in dem wir zuletzt parkten, als wir zur Bierbörse in Köln waren, um das Chaos an einer dort unbeampelten Kreuzung zu vermeiden.
Wir fanden das Parkhaus und fuhren rein und siehe da: Direkt einen Parkplatz gefunden. Da hatten wir von Beginn mal wieder Glück gehabt. Vom Parkhaus aus gingen wir zu Fuß Richtung Kölner DOM. Wir gingen durch den Kölner Hauptbahnhof, da der nahe dem Parkhaus war und quasi am Kölner DOM endete. Und schon nach wenigen Gehminuten waren wir am Kölner DOM angekommen, an dem man zuerst gar kein Weihnachtsmarkt sah. Erst als wir ein wenig um den DOM herum gingen, fanden wir den ersten Weihnachtsmarkt, direkt am Kölner DOM.
Natürlich machten wir zuallererst ein Foto von uns am DOM, welches Tani meiner Mutter schickte. Der Weihnachtsmarkt am Kölner DOM war sehr voll, aber man kam sofort rein. Auch hier hatten wir Glück, weil kurz, nachdem wir drinnen waren, dort Zugangskontrollen begannen, was am Eingang eine große Schlange verursachte. Wir gingen unsere Runden und schauten uns alles an. Es gab unter anderem auch ein Geduldspiele-Stand und ein paar andere Sachen, die wir auf anderen Märkten noch nicht sahen.
Eine Bühne war in der Mitte des Platzes, bis vor die Bühne sind wir aber nicht gegangen. Auch ein Stand mit „lokalem Bier“ gab es, was ich scherzend in Köln ehe als Abschreckung empfand. Danach gingen wir weiter, das Ziel von Tani: der Heumarkt. Wir gingen den Weg, den ich im Kopf hatte, zwischendurch versuchte Tani vergebens via Google Maps zu schauen und landeten schließlich am Neumarkt.
Auch hier war es ziemlich voll. Wir gingen ein viertel Ründchen und hingen erstmal direkt am ersten Glühweinstand, an dem ein sehr ambitionierter Securitymann hin und her rannte und dauernd in jede Ecke schaute, wo Plätze frei waren und den Leuten diese dann anbot. Wir standen dann da unter einem schön beleuchteten Schirm mit Glühwein. Nach dem Glühwein gingen wir noch eine Runde um den Markt und entschieden uns da am Flammlachs-Stand was zu essen, da es eventuell zu spät für den Heumarkt ist.
Als wir uns in die Schlange einreihten, sagte ich zu Tani, dass ich mal nach vorne schauen gehe, ob die denn auch passende Soßen haben und direkt hinter mir sagte einer zu uns, dass wir auf jeden Fall die Honig-Senf-Soße nehmen müssten, da das die Beste ist, was wir sofort bestätigten. Ich ging also für uns alle schauen, während der Mann hinter uns meinte, dass alle diese Soße hätten.
Ich beobachtete mehrere Bestellungen, seltsamerweise waren alle ohne Soße. Ich überbrachte diese seltsame Botschaft, während Tani nochmals schauen ging. Dann kam sie mit der schlechten Nachricht zurück, dass es nur eine Sauerrahmsoße gäbe, die man nicht sieht, da die vorab schon aufs Brötchen gestrichen war.
Der Mann hinter uns reagierte sofort negativ mit einem „Och nein“. Wir entschieden uns daher, die Schlange zu verlassen und es doch mal mit dem Heumarkt zu versuchen. Wir liefen wieder etwas orientierungslos herum, schließlich war der Heumarkt seltsamerweise auch nirgends beschildert, anders als der Neumarkt, zu dem es gefühlt überall Schilder gab. Google Maps hilft bei Fußgängern leider auch überhaupt nicht wirklich. Ich entschloss, dennoch Google Maps zu verwenden, allerdings nicht direkt die Navigation, sondern nur die Wegvorschau, die ich alle hundert Meter neu geladen habe, um zu schauen, ob unsere Richtung stimmte.
Die Strategie ging auf, wir schafften es auf dem direkten Weg zum Heumarkt. Zuerst ging es durch den Marktplatz, auf dem es wieder eine Eislaufbahn gab, auf denen man auch Spiele gespielt hat. Es war voll, was man auch an einem kleinen Tannenbaum an einer Hütte sah, an dem die Menschen ständig vorbeistreiften, der an der Seite schon richtig abgeschliffen war. Am Ende gingen wir erstmal weiter, durch die Fußgängerzone.
Dann gingen wir durch die Fußgängerzone, an der auch wieder ein Stylschicker Maronenstand war. Auch der Absinthändler, im Style einer Westernkutschenapotheke war wieder da. Am anderen Ende waren wir auf dem nächsten Platz mit dem nächsten Weihnachtsmarkt, auf dem auch wieder eine Eislaufbahn war. Hier waren in der Mitte auch wieder das Trompetenorchester, was live spielte. Auch der Eisenschmied war wieder dabei. Vor allem aber gab es wieder den Stand mit dem Knobibrot mit Weingelee.
Natürlich holten Tani und ich uns jeweils eines. Endlich und nach mehreren Jahren hatten wir mal wieder eines bekommen und es war wie in Erinnerung sehr gut. Während ich das Knobibrot aß, kam ein Obdachloser durch die Menschenmenge durch geschlängelt, komischerweise nur genau auf mich zu, um mich um Geld anzubetteln. Irgendein dünner Araber oder ähnliches, irgendwie leicht indisch.
Keine Ahnung, warum genau zu mir. Als ich verneinte, ging er hinter uns zu den Häusern an eine Ecke an einer Regenrinne und schaute zur Wand und schien zu beten, vielleicht verfluchte er mich aber auch, ich weiß es nicht. Danach bekam Tani am Nachbarstand noch eine Feuerzangenbowle, auch hier mit brennendem Zuckerstück, wie auf dem Weihnachtsmarkt in Xanten oder dem in Essen.
Während Tani Ihre Feuerzangenbowle trank und nachdem ich von dieser mal wieder Fotos machten, bemerkten wir mehrere Asiaten, die alle was Unterschiedliches bestellten, ebenfalls schauten und Fotos machten, als wollen die mal wieder von Deutschland kopieren. Dann bemerkte ich an der Zapfanlage für Glühwein, dass am ersten Zapfhahn ein Schlauch dran steckte und der scheinbar Dauer-zapfte.
Wie ich schnell bemerkte, war dies nicht für den Dorfsäufer, sondern in einen Kanister rein, scheinbar, da es kurz vor Ende war, leerten sie die Zapfanlage so. Und während wir da standen und uns die Sache anschauen, passierte es: Der Kanister lief über und der Boden im Ausschankraum, wo die Mitarbeiter standen, war voller Glühwein.
Da ging die Wischerei und das Auffangen mit Lappen und Co los. Leider habe ich das zu spät gesehen, dass der Kanister über die Maximalfüllanzeige war, um rechtzeitig zu warnen. Nachdem Tani Ihre Feuerzangenbowle leer hatte, gingen wir weiter, eine Runde um den Markt.
Als wir quasi auf dem Rückweg waren, sahen wir am Ende des Platzes was, wo wir sofort Halt machen mussten: Ein lange nicht mehr gesehener Bärchi Stand! Wir gingen hin und zum Glück sprach Tani keines der Bärchis an.
Es war wirklich der Stand mit derselben Art Bärchis, wie wir die hatten. Zwischendurch schauten wir uns kurz die Trompetenspieler dort an. Am Anfang waren wir kurz bei Galeria, wo Tani auf Toilette ging. Zum Ende hin, als wir den Weihnachtsmarkt verließen, ging Tani dort nochmals zur Toilette. Dann ging es auch schon langsam zurück zum Auto und von da aus heimwärts. Der Verkehr war hin und zurück angenehm.
























































































