Am Samstag, dem 17. Januar 2026 waren wir auf der Messe boot in Düsseldorf. Wie der Name schon vermuten lässt, geht es hier um alles, was im gröbsten Sinne auf Wasser schwimmt. Diesmal waren wir bereits am ersten, also dem Eröffnungstag da. Wir fuhren leider etwas spät morgens von daheim los, weswegen wir auch erst nach der Öffnung da waren. Eröffnet wurde um zehn Uhr, wir waren so gegen halb elf dort. Mit einer Flasche Wasser und die Tickets in doppelter Ausführung ausgedruckt dabei, sowie die Ticketrechnungen (sicher ist sicher), gings dann los, mit dem Mercedes A-Klasse meines Großvaters noch immer, da mein BMW immer noch in der Werkstatt steht. Die Fahr war gut und staufrei, wir nutzen mein neues Android Auto Display als Navi und Entertainment System, was ich vor kurzem für 51,99 bei Amazon erworben hatte.
Wir peilten im Navi erstmal die Messehalle selbst an, da wir, bevor wir dort parken, wo wir immer stehen und einen sehr weiten Fußweg hätten, erstmal an den Messeparkplätzen schauen wollten. Wir irrten einen kurzen Moment an der Messe rum, da die Parkplätze direkt an der Messe natürlich entweder für Aussteller oder schon voll waren. Wir fanden aber etwas weiter durchgefahren (eig. wollten wir schon zu unserem Stammplatz fahren, entschieden uns spontan aber, doch noch eine Runde um die Halle zu fahren) den großen Messeparkplatz, auf dem wir schonmal standen.
Man parkt da ganz seltsam quasi links und rechts in einem Gang, während mitten durch jeweils die Autos fahren können, wenn sie den Parkplatz verlassen. Von den Gängen gab es da sehr viele natürlich. Wir parkten ganz am Ende, sodass hinter uns keiner mehr war und somit auch keiner beim Herausfahren an unser Auto vorbeifährt. Als ich einen Mann sah, der die Beschilderung der Stellreihe fotografierte, tat ich es ihm genau wie einigen anderen gleich. Dass dies nur bedingt helfen sollte, erahnten wir hier noch nicht.
Wir gingen der Masse an Leuten hinterher, zu Fuß bis zur Halle. Der Gehweg war, so weit in Ordnung, nicht allzu lang. Wir gingen am Fußballstadion sowie deren Trainingsplätze vorbei, auf denen auch gerade trainiert wurde. Direkt am Messebahnhof gingen wir dann in die Messehallen rein. Ich hatte von den Tickets als Ausdruck sowohl ein Farbausdruck, der relativ bescheiden war, als auch ein viel klareren Schwaz/ Weiß Ausdruck. Ich probierte dennoch und sogar erfolgreich den QR-Code des Farbausdrucks am Einlass. Drinnen angekommen, sind wir zum ersten Mal woanders, als sonst gestartet. Zuallererst ging es diesmal durch die Nebenhalle bzw. ehe schon Gang, in dem Künstler und ähnliches aufgestellt waren.
Von da gings dann in die ersten Hallen mit kleineren Booten. Taniüblich raste sie ein wenig schnell durch und ich hatte anfangs wenig Chancen überhaupt vernünftig was anzuschauen. Relativ schnell suchten wir für Tani erstmal eine Toilette auf und danach gings zur Snackbar. Da die nur Kram mit Tomaten und oder Mais hatten, nahm ich mir nichts, Tani ein Panini mit Tomate und Mozzarella. Einen Kaffee wollte Sie nicht, Sie erhoffte sich woanders einen besseren.
Irgendwann kamen wir an ein verhülltes Boot vorbei, wo viele Menschen herumstanden. Es war scheinbar der Moment, in dem es enthüllt wurde, eine Neuheit für 2026. Ein Sprecher sprach einige Worte und Tani und ich fingen an zu filmen … und dann … nichts. Die Plane blieb auf dem Boot, denn es wurde das Boot daneben, was wir aus der Perspektive nicht sahen enthüllt.
Den Fehler hatten um uns herum aber viele gemacht. Scheinbar war der Geduldsfaden des Veranstalters aber sehr kurz, denn man hörte einen zum anderen sagen „mach das andere Boot jetzt auch einfach“ und ohne großes tremrem zog er die Hülle des Bootes, an dem wir standen auch ab. Bereits zuvor sah ich allerdings (Spoiler!) den Preis, den die groß auf den Rumpf des Bootes gedruckt hatten: „Ab 59.300 €“. Ich wollte bei Enthüllung filmen, dachte auch, dass ich dies tat, aber leider habe ich wohl nicht richtig auf „Aufnahme“ gedrückt. Egal, Tani hatte ein Video und später sollten wir ehe noch eine Enthüllung von einem um vielfach teureres Boot sehen.
Zur Enthüllung gab es da eine kleine Feier, zuerst kam einer mit einem Tablet zu uns und bot und Lachshäppchen an, kleine runde Pumpernickel-Brote mit Lachsscheiben und etwas Dill. Verschiedene Arten solcher Häppchen kamen die ganze Zeit immer wieder vorbei. Es gab auch Sekt, den man sich in Plastikgläsern einfach nehmen konnte, von denen wir uns jeweils eines auch nahmen. Dann gab es noch eine Kaffeebar, wo es um sonst verschiedenes gab, wie z.B. Kaffee, Espresso, Cappuccino oder auch Kakao.
Tani natürlich erstmal zurückhaltend und ausredend mit „so gut wird der nicht sein“, schaffte ich es doch, dass wir da hingingen und uns jeweils einen Cappuccino holten. Wir wurden sogar gefragt, ob wir normale oder Hafermilch wollen, aufgrund meiner Magenprobleme nahm ich Hafermilch. Der Cappuccino war sogar sehr lecker, also eine gute Entscheidung, nicht einen Kaffee an der Snackbar geholt zu haben. Das dort ausgestellte und zuletzt enthüllte Boot kostete in der Grundkonfiguration, wie beschrieben 59.900 €, wie ausgestellt, aber knapp über 100.000 €.
Daneben war ein Boot, was kleiner war und hinten nicht bedacht für 95.000 €, also gerade mal 5.000 € billiger für doch viel weniger. Teilweise eine sehr interessante Preisgestaltung. Dann gingen wir mit unseren Cappuccinos in der Hand weiter in die nächste Halle, ebenfalls mit Jachten. An einem Stand gingen wir direkt auf ein paar Jachten, natürlich mit Schuhschützern drauf. Von mehreren dort ausgestellte Jachten interessierte Tani natürlich wieder die Teuerste für etwas über eine Million Euro. Wir besichtigten sie und gingen auch mal unter Deck, es war quasi voll ausgestattet für mehrere Tage zum Übernachten. Wir waren eine Zeit auf der Jacht, setzten uns mal ans Steuer, mal vorne in den Bereich.
Dan gingen wir auf die daneben, die etwas über die Hälfte kostete, die dementsprechend auch weniger war, vor allem gab es bis auf eine Toilette kein richtiges Unterdeck, also nichts zum Übernachten. Bevor wir die erste Jacht besichtigten, mussten wir erstmal die mittlerweile leeren Kaffeebecher loswerden, ich nahm die und ging kurz alleine im Glauben, in ein paar Meter einen Mülleimer zu finden. Nach Gerenne durch zwei Hallen, fand ich endlich mal wo einen, Tani kam mir da schon entgegen, weil ich abermals an dem Stand, an dem sie wartete, vorbeikam. Wir gingen weiter zu einem Stand mit Holzjachten, zumindest von Außen vom Aufbau aus Holz. Auch hier gingen wir auf eine drauf, sowohl unter Deck (die Abstiegstreppe war sehr schmal, und Knie unfreundlich, letztes Jahr waren wir ebenfalls in dieser), als auch hoch in die Räumlichkeiten an Deck und nach oben zum Außensteuer.
Oben war die Aussicht über die Messer schön. Da man Rucksäcke nicht mitnehmen durfte, ließ ich den neben einer Sitzbank (fürs Anziehen der Schuhschoner) stehen. Wir wollten noch auf eine andere, größere, die zurzeit abgesperrt, aber wenige Minuten später wieder offen war. Allerdings wollte ich kurz die Tasche holen, damit die nicht zu weit weg von uns ist, und das war dann auch wieder falsch, Tani war beleidigt und die nächste halbe Stunde war mal wieder sehr bedrückend. Die Zeit verging schnell, es war später als erwartet. Wir gingen also weiter und sahen wieder eine verhüllte Jacht, an der ein Enthüllungstermin in ca. 15 Minuten stand. Also warteten wir da und schauten uns die Enthüllung an, die ich diesmal auch vernünftig gefilmt hatte.
Der Sprecher (auf Englisch) bedankte sich bei vielen und kämpfte ein wenig mit Technikproblemen (sein Headsetmikrofon war zu leise und er wechselte auf ein altes, normales). Dann gab es auch da Sekt, den uns angeboten wurde und auch ein kurzes und persönliches „Hallo“ vom Chef dort, der wie es schien, ehe meinte, ob uns die Jacht gefällt, so ein wenig aufs Niveau aber, dass wir uns das ehe nicht leisten könnten und ehe wegen des Sektes da waren, aber dennoch sehr freundlich und nicht wirklich böse gemeint irgendwie.
Wir schauten uns die Jacht etwas genauer und auch von oben (es gab ein Podium) an und dann ging es weiter. Übrigens habe ich dort einen Kugelschreiber und drei Mikrofasertücher als Werbegeschenke abgestaubt, am Anfang ein Tuch und den Kugelschreiber, später wollte ich noch ein Tuch mitnehmen und habe tatsächlich aus Versehen zwei mitgenommen, was ich erst später bemerkte. Während wir durch die Messe gingen, liefen und immer wieder diese Tauch Scooter der Marke SEABOB auf.
Die standen quasi überall an Boote und Ständen rum und wurden von mehreren Submarken vertrieben. Unter anderem hatte Lamborghini einen Stand mit diesen Geräten, mit Lamborghinilogo vorne und Lamborghinischriftzug hinten. Am Stand der Polizei, mit einem großen Polizeiboot, gab es ein Gesangsorchester, was Seelieder, instrumental begleitet gesungen hat. Ebenso gab es das Übliche, wie das große Tauchbecken, in dem diesmal zwei Männer ein Fischernetz eingefangen und aufgerollt haben und wohl demonstrierten, wie man die Vermüllung im Ozean beseitigt.
Auch gab es wieder das kleine Becken, in dem kleine Segelboote meist mit Kindern fuhren, sowie das Becken, was eine Strecke darstellte, in dem Paddelboote fuhren und was mit echtem Rollrasen umrandet war, sowie das große Becken mit den vielen großen Ventilatoren für Segler sowie der Seilwinde für Surfer, in dem zuerst mehrere mit einem Board rumfahren, auf dem man sich durch starke auf und abbewegungen auf Wasser hielt, kurz danach anfänger in einem Crashcurs für Segelboards, wo die Leute natürlich mehr im als auf dem Wasser waren.
Wir waren auch in der Halle, in der es ehe um Hausboote ging, da der Cocktailstand diesmal keine gute Cocktails hatte, wollte Tani eigentlich ein Bier und wir gingen zu einer Snackbar, die dort in der Halle aufgebaut war. Tani nahm ein rundes, warmgemachtes Brot mit Schinken, ich ein Panini mit Pute und Salat. Das Bier hat Tani irgendwie nicht bestellt, obwohl sie sich Ihr Brot selbst bestellte, weswegen sie mal wieder schlecht gelaunt war, warum auch immer. Genau als wir da waren, fiel natürlich auch das Kartenlesegerät aus, weswegen ich Bar zahlte und dadurch, dass ich den Centbetrag zusätzlich zu den Scheinen abgegeben habe, die Kassirerin überforderte, da die ihre Kollegin nach der Summe des Wechselgeldes fragte.
Erst beim Essen fiel mir auf: Mein Panini hat, was man leider noch nicht sah, auch Pilze udn vor allem getrocknete Tomaten drinnen… Dieses Jahr war also tatsächlich nichts zum Essen für mich da im Angebot, ich sollte also selbst das nächste Mal was mitnehmen. Es wurde schlussendlich so plötzlich halb sechs, dass wir uns mehr den je wunderten, wo die Zeit geblieben ist. Eine Halle hatten wir denoch bisher nicht gesehen: Die Halle mit den extremsten Superjachten. Also gingen wir noch mal ein wenig rum und fanden herraus, dass wir noch gar nicht in der Halle sechs mit den besagten Superjachten waren, in der wir gerade mal eine viertel Stunde kurz rumgingen.
Danach ging es auch schon langsam zum Ausgang. Im gegensatz zum Hinweg wollten wir zurück nun lieber mit dem Bus. Um sicher zu gehen, fragte ich mit Hilfe des von mir gemachtem Fotos, ob dass Parkplatz zwei ist, was vom altem Herrn, der mich wohl für blöd verkaufen wollte, weil ich zu Fuß zur Halle hin kam schlussendlich bejat wurde, bzw. von seinem Kollegen, der eingriff, da der alte zu murrig war. Wir gingen zum Bus, in dem wir noch ein Sitzplatz bekamen und auf ging die Fahrt zurück zum Parkplatz. Auf Parkplatz zwei stiegen wir aus, dieser sah aber etwas anders als der uns bekannte aus. Wir liefen eine Zeit rum, bis wir uns eingestehen mussten, irgendwie falsch zu sein. Ich fragte also einen Parkwächter mithilfe des Bildes am Handy, ob wir richtig sind, was er erstmal verneint, wir müssen zum Parkplatz eins.
Also zurück zum Bus, wieder eingestiegen und auf ging die wilde Fahrt. Es stiegen noch mehrere andere Leute immer wieder mal zu, was zeigte, dass einige verwirrt waren. Zum Schluss waren wir im Bus eine geschlossene Community der verwirrten, nur noch Leute, die nicht mit der Parkplatzbeschilderung klar kamen und den Busfahrer fragten. Vor uns war einer, mit beinahe dem sleben Schild wie wir, er musste definitiv in unsere Nähe hin. Ich fragte den Busfahreer zur Vorsicht auch nochmal, der leider schon ein wenig genervt war und die Leute, die wieder einstiegen fragte, warum diese denn überhaupt ausgestiegen sind.
Aber schlussendlich fanden wir doch den Parkplatz unr nach kurzem Hin und Her sogar unser Auto. Wir fuhren also los, Navi gestellt auf EDEKA Hafencenter in Mülheim, da wir schließlich noch einkaufen mussten. Wir wetteten ein wenig, wie teuer wohl die Parkgebühren werden, da wir erst bei der Ausfahrt zahlen müssen. Dies wusste ich, da ich zu Begin, bevor wir in die Messehallen rein sind, am Infostand nachgefragt habe, wie und wann der Parkplatz bezahlt wird. Ich schätzte ja so acht Euro, Tani zehn. Überraschung: Es waren 12 €!. Gezahlt wurde mit Karte.
Wärend wir in der Schlange warteten hat einer endweder absichtlich oder einfach die Ansagen überhört, links die Schlange überholt und musste weiter vorne sich dann irgendwo nach rechts reinquätschen. Lustigerweise meinte ich onch vorher, ob es wirklich sein soll,d ass die linke Spur ungenutzt ist, oder sich einfach keiner traut. ach dem Bezahlen bemerkten wir, dass von den ganz vorderen Parkplätzen einige raus fuhren, augenscheinlich, ohne zahlen zu müssen. Endweder waren dass Parkplätze für Mitarbeiter, Aussteller und Ähnliches, oder die hatten Glück. Schlißlich fuhren wir nach EDEKA, gingen einkaufen und machten einen ruhigen Abend daheim. Gegessen haben wir daheim dann noch fertige Ofelkartoffeln.
Nachtrag vom 21. Januar 2026: Gestern abend hat Tani auf YouTube ein Video entdeckt, von der Enthüllung des zweiten Bootes, was wir auf der Bootsmesse sahen, wo wir auch die ganze Zeit eine Frau mit einem in einem DJI-Gimble eingespanntes Handy filmen sahen, auf dessen Video wir sehr oft zu sehen sind. Link zum Originalvideo: W29 World Premiere – Wiszniewski Yachts | Boot Düsseldorf 2026 | Luxury Yachting POL by Anna Krolak und natürlich zum direkt abspielen:
Die Highlights, wo wir im Video zu sehen sind als Screenshots:
Gegenüberstellung unser Video mit dem auf YouTube:
Und weitere Videos der boot Messe:
Alle Bilder:















































































































































