Am Sonntag, dem 25. Januar 2026 sind wir zum zweiten Mal dieses Jahr zur boot Messe in Düsseldorf gefahren, nachdem wir letzte Woche am Eröffnungstag bereits dort waren. Der Grund war ganz einfach: Ich habe mich letztes Jahr bereits und Tani dieses Jahr im boots Club registriert (was nur zwei Minuten dauert und kostenlos ist), wodurch ich drei Euro pro Ticket gespart habe. Darüber hinaus sind die vergünstigten Tickets auch noch für zwei Tage nach Wahl gültig, anstatt einen. Da entschieden wir uns, die Tickets ein zweites Mal noch auszunutzen. Wir machten es aber diesmal ganz entspannt und fuhren erst später los. Wir peilten wieder den Parkplatz an, auf dem wir schon letzte Woche waren und bekamen fast in derselben Reihe wieder einen Platz, lustigerweise sogar wieder als letztes Fahrzeug, was bei den Parkplätzen dort bedeutet, dass keines mehr an unser Auto vorbeifährt, da es eine Einbahnstraße ist. Hinter uns wurde dann auch wieder abgesperrt. Wir waren übrigens wieder mit dem Mercedes A-150 meines Großvaters unterwegs, mein BMW ist immer noch in der Werkstatt. Ich hatte diesmal einen neuen Google Smart Tag mit, in der Hoffnung, wenn ich diesen im Auto lasse, dadurch bei Problemen das Auto besser wiederfinde. Den Samsung Tag, den ich sonst immer in meiner Laptoptasche habe, hatte ich diesmal im Rucksack als Diebstahlschutz mit. Nachdem wir parkten und ich, da ich etwas doof reinfuhr, ein paar Ansätze mehr zum Einparken brauchte, stiegen wir aus und gingen zum Bus-Bahnhof, den wir von da aus schon sahen. Kurz vor der Bushaltestelle merkte ich bereits, dass der Google-Tag sich scheinbar zuletzt am Freitag auf meiner Arbeit aktualisiert hatte … kein guter Start. Ich machte vorsichtshalber einen Screenshot von der Karte des Samsung Tags, der ja bei mir war und somit meinen aktuellen Standpunkt, unweit vom Auto anzeigte. Dann gings mit dem Bus zur Messehalle. Wir stiegen aus, wo wir letzte Woche auch ungefähr zu Fuß hin gingen und reinkamen, allerdings auf der anderen Straßenseite. Im Bus war es angenehm, da die Messe zeitlich schon im vollen Gang war, gab es weniger Leute in den Bussen und wir hatten gemütlich einen Sitzplatz. Auf der Messe angekommen, gingen wir erstmal in die Motorboothallen. Wir waren diesmal entspannt, schließlich waren wir letzte Woche schonmal auf der Messe. Wir schlichen wieder durch die interessanten Hallen und besichtigten auch wieder ein Boot. Wir nahmen uns Zeit und gingen durch die Hallen. Dann steuerten wir wieder die Halle mit dem boot Club Bereich an, zuvor ging Tani in dieser Halle aber erstmal auf Toilette. Diesmal gingen wir in diesen rein und als ich meine Eintrittskarte zeigte, sah ich auf deren Tisch wieder diese Aludösschen mit Pfefferzinsdrops, von denen ich letztes Jahr schon eines mitnahm. Ich fragte, ob man sich eines nehmen darf quasi, während ich mir bereits eines nahm. Ich holte der Tani an der Bar ein Ozean Bier, was sie sich wünschte. Die Kassiererin dort war ein wenig komisch, was Tani bei der Pfandrückgabe auch bemerkte. Als ich das Bier holte, war einer vor mir, der zwei Euro als Rückgeld wieder bekam und meinte, der könnte hundert Euro wert sein. Als ich mit dem Bier wieder zu Tani kam, bemerkten wir, dass am Etikett vorne der untere Teil abgerissen war. Ich schaute hinten aufs Etikett, auf dem Stand „Haltbarkeitsdatum siehe Bauchetikett“. Scheinbar wurde der Teil mit dem Haltbarkeitsdatum abgerissen, was die Annahme vermuten ließ, dass das Bier eventuell schon drüber war. Aber es schmeckte normal, also alles gut. Neben dem boot Club Bereich stand ein sehr interessantes Hausboot, in das wir eigentlich reinwollten, bei dem uns aber die Schlange zu lang war. Wir gingen diesmal auch ein wenig mehr durch die Halle, die Zubehör für Boote hatten, bei einem Stand von ICOM nahm ich eine Tragetasche mit, die man sich dort nehmen konnte. In der Halle mit dem Wasserbecken war auch gerade schon Schluss, als wir reinkamen und wir sahen nur noch eine Siegerehrung von Stand-up-Paddler, aufgeteilt in Frauengruppe und Männergruppe. Allzu viel Neues gab es eigentlich nicht, wir waren nochmals am Tauchbecken, in dem diesmal wie letztes Jahr Meerjungfrauen tauchten und ein Mann draußen mit einer großen Stange und einer GoPro drauf filmte, was ein wenig aussah, als wolle er im Becken angeln. Ein Bundeswehrstand mit einem Bundeswehrsegelboot, sowie einen Stand mit dem kleinsten Segelboot der Welt sahen wir diesmal, was uns letzte Woche auch untergegangen ist. Ebenfalls gab es ein Stand mit Whirlpools. Gegen Ende gingen wir noch eine Runde durch die Super Luxusjacht Hallen und schließlich, nach einem weiteren Toilettengang von Tani zum Bus. Diesmal kamen wir mit dem Bus gut und problemlos zur selben Bushaltestelle, von der wir her kamen und von da aus auch problemlos zum Auto. Beim Parkgebühr bezahlen (natürlich wieder 12 €) wurde meine Karte zweimal nicht vom Kartenleser des Geldeintreibers gelesen, deshalb musste Tani mit Ihrer Karte ran. Dann ging es schon heimwärts, die Fahrt war entspannt.

Daheim angekommen, machte Tani uns erstmal die Käsenudeln war, die wir gestern gemacht und gegessen hatten.

Am Abend schauten wir uns dann die beiden NFL Conference Championships Spiele im TV an, die auf RTL liefen. Um wenigstens zwei Spiele der Saison komplett zu sehen, habe ich mir am darauffolgenden Montag einen halben Urlaubstag genommen, sodass ich das zweite Spiel, was bis nach vier Uhr morgens ging, anschauen konnte. Das erste Spiel war Patroits gegen Broncos im Heimstadion der Broncos. Das Spiel war nicht das Spannendste und erst die zweite Hälfte wurde interessant, allerdings nicht durch das Spiel selbst, sondern durch den Schneefall, der einsetzte und stärker wurde. Der arme deutsche Reporter vor Ort auf dem Spielfeld war im Kalten richtig eingeschneit, mit einem fast schon gefrorenem Bart, während in seine Kollegen, ebenfalls im Stadion, aber in einem Senderaum es sich gemütlich machen konnten. Ebenfalls interessant war der ehe klägliche Versuch, in jeder spielfreien Minuten, dass eine Gruppe von mit Laubbläsern bewaffnete Männer versuchten, zumindest die Spielfeldlinien schneefrei zu bekommen. Gewonnen haben zum Schluss die Patriots 10 zu 7, was heißt, dass die im Superbowl 2026 dabei sind, das erste Mal für das Team, seitdem Tom Brady das Team damals für den Wechsel zu den Buccaneers verlassen hatte. Durch den Schnee funktionierte das digitale AR-System der Kameras im Stadion nicht ganz und es wurde problematisch für die TV-Zuschauer die Linien, wie z.B. die Target-Line oder die First-Down-Linie einzublenden. Zwischendurch wurden Spieler vom System teilweise durchsichtig gestaltet, sah komisch aus, wenn ein Spieler plötzlich ein Bein weniger hatte. Das zweite Spiel versprach vom Titel alleine mehr Spannung: Seahawks gegen die Rams. Da war das Wetter gut. Im Spiel gab es viele Punkte und die Führungen waren immer sehr knapp. Zum Schluss gewannen die Seahawks 31 zu 27 und ziehen damit als Gegner der Patriots in den Superbowl mit ein. Beide Spiele haben wir auf dem Sofa im Wohnzimmer gesehen, beim zweitem Spiel musste ich bei jeder kleinsten Werbepause das Tablet zur Hand nehmen, um ja nicht einzuschlafen. Tani schlief schon ab dem letzten Quarter des ersten Spiels ein und blieb eigentlich auch dabei, Sie schaute nur maximal das letzte Quarter des zweiten Spiels wieder mit. Nach dem Spiel gings auch sofort ab ins Bett, wo wir auch sofort einschliefen.