Am 04. April 2026 (Ostersamstag) waren wir wieder zum traditionell alljährlichem Osterfeuer am BSV Schützenverein Rotbachsee in Dinslaken. Wir fuhren immer noch den Mercedes meines Großvaters. Wir parkten am altbekannten Parkplatz und gingen den altbekannten Weg, die Feier war schon im Gange, aber zum ersten Mal kamen wir an, bevor das Osterfeuer angezündet war. Die Feuerwehr war ebenfalls noch nicht da. Wir stellten uns natürlich direkt erstmal in die Schlange für Tanis Bier. Schon während wir in der Schlange standen und nachdem ich eine falsche Person vom Aussehen und vom Weitem fälschlicherweise als Michael ausgemacht hatte, sahen wir direkt neben und den echten Michael auf einer Bierbank sitzen. Wie verabredet war er natürlich auch wieder dabei, ebenfalls wieder mit seiner Frau.
Zum Anzünden des Osterfeuers gingen wir zum Zuschauen dann hin. Die Feuerwehr zündete dies mit einem typischen Brenner für Unkraut bzw. auch gerne mal Dachpappe von innen von mehreren Seiten an. Dann brannte es lichterloh in hohen Flammen. So hoch, dass nebenstehende Bäume, deren oberen Äste zum Feuer hin ragten den Anschein zu machen, knapp mit den Flammen in Berührung zu kommen. Im Übrigen, das beim Osterfeuer letztes Jahr in Mitleidenschaft gezogene Fenster vom Vereinsheim, wurde diesmal mit einer Metallplatte geschützt. Irgendwann gingen wir mit Michael abermals zum Feuer und verharrten auch da.
Wir nahmen eine Bierbank, die etwas entfernt von uns stand, ins Auge, welche allerdings besetzt war. Michaels Frau war aber schnell, als sie Sah, dass die Bank leer wurde und so schnappten wir uns diese direkt und nahmen die zum Feuer mit, wo wir uns hin saßen. So genossen wir den Abend dort, mal holte Michael ein neues Bier und mal ich.
Neben der Musik von der Veranstaltung, die über aufgestellte Boxen kamen, gab es eine kleine Gruppe von so ca. 30-Jährigen, die knapp außerhalb des Geländes mit einem kleinen Schiebewagen, mit eigener Box und eigenem Bier Ihre kleine eigene Veranstaltung hatten, was uns aufgrund der Musiklautstärke schon ein wenig auffiel … Irgendwann fingen wir an, die Absperrung ein wenig näher zum kleiner werdendem Feuer zu ziehen (nachdem die Feuerwehr gegangen war), worauf hin wir (genau genommen Michael) von einem der Männer der Privatparty auf dem Weg angesprochen wurde, ob wir zum Verein gehörten oder warum wir da an die Absperrung gingen. Michael ignorierte dies aber gut.
In der Zwischenzeit organisierte Michael mal wieder die Heugaben, um sich traditionell eigenständig um das Feuer zu kümmern.
Als irgendwann der Vereinsvizechef zu uns vorbeikam, mit den Worten „Na, hast Du’s wieder geschafft, an die Gabel zu kommen?“ an Michael gerichtet, fragte Michael den, was mit den Jungs und deren Privatparty da los sei und ob die ein Hausverbot oder sowas hätten, woraufhin der Chef da mal hinging und mit denen redete. Wenige Minuten später räumten die Ihre Privatfeier weg und zogen von Dannen. Lustig an der Story, dass die uns wegen der Absperrung anmachen wollten, selber dann aber einen auf den Deckel bekamen. Zwischendurch ging übrigens aus unempfindlichen Gründen ein dort in unsere Nähe liegenden Wasserschlauch an und da niemand kam, habe ich den am Kopf aus gemacht.
Mit der Zeit zogen wir mit unserer Bank und der Absperrung auch immer näher zum kleiner werdendem Feuer, während Michael dies immer wieder mal zusammen schippte. Dann war verhältnismäßig früh Abbaustimmung, während alles zusammengeräumt wurde, blieben wir aber noch ein kurzes Weilchen sitzen. Während Tani auf Toilette war, löste es sich dann doch so langsam auf und Michael und ich brachte die Bierbank zu den Sammlern.
Wir redeten einen Moment noch mit dem Chef, während Tani uns suchte und mich schlussendlich anrief. Dann verabschiedeten wir uns auch schon voneinander, die Feier endete für uns diesmal schon gegen 21 Uhr, was natürlich (vor allem für Tani) sehr schade war. Dann ging es auch schon heimwärts.














































